FAQ

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Funktionen und Bedienung des Freiraum Trackers

Der Freiraum-Tracker zeigt online den aktuellen Stand aller Maßnahmen der Initiative „Freiraum Schule“ – von der Idee bis zur Umsetzung. Nutzerinnen und Nutzer können somit nachvollziehen, welche Entlastungen bereits wirken und welche Maßnahmen noch geplant oder in Umsetzung sind. Der Freiraum-Tracker ermöglicht unter anderem den Status der Maßnahmen (in Planung, in Umsetzung, umgesetzt) und die Zugehörigkeit der Maßnahmen zum spezifischen Themenfeld einzusehen. Außerdem zeigt er kategorisch an, ob es sich bei der Maßnahme um eine Entlastung für Lehrpersonen, Schulleitungen und administratives Personal handelt (weniger Bürokratie) oder ob im Schulsystem tätige Personen mit der Maßnahme mehr Gestaltungsfreiraum bekommen (mehr Autonomie). Im Glossar ist des Weiteren einsehbar, warum bestimmte Maßnahmen nicht umgesetzt werden können.

In unserem Glossar gibt es eine Suchfunktion dafür.

Die Co-Creation-Workshops, die von Oktober bis Ende November 2025 bundesweit stattgefunden haben, legten die Maßnahmen, die für die nächsten Jahre geplant sind, fest. Sollten anlassbezogen weitere Maßnahmen hinzukommen, ergänzen wir diese unmittelbar im Freiraum-Tracker. Der Tracker zeigt daher stets den aktuellen Stand.

Im Bereich Spotlights. Dort stellen wir ausgewählte Maßnahmen und Themen von „Freiraum Schule“ vertiefend vor, zum Beispiel mit Kurzvideos, Interviews, Praxisbeispielen oder Evaluationen. So erhalten Sie spannende Einblicke in die Initiative. Pro Quartal erscheint ein neues Spotlight.

Weitere Infos

Die Maßnahmen

Geplant sind sogenannte Loopbacks als fixe Rückmeldeschleifen im Projekt. Sie stellen sicher, dass Maßnahmen nicht nur beschlossen, sondern auch im Schulalltag geprüft und bewertet werden. Sobald erste Schritte umgesetzt sind, befragen wir Schulen sowie Freiraum-Schafferinnen und Schaffer, ob die Entlastung spürbar ist, wo Verbesserungen wirken und wo noch Anpassungen nötig sind.

Die im Prozess entwickelten Maßnahmen wurden vom Bildungsministerium auf ihre Umsetzbarkeit und den zeitlichen Aufwand geprüft. Auf dieser Basis hat Bundesminister Wiederkehr einen Umsetzungsplan für die kommenden Jahre festgelegt. Die Umsetzung wird über den digitalen Freiraum-Tracker transparent gemacht. Wenn Ergebnisse aus der Beteiligung nicht umsetzbar sind, wird das offen kommuniziert. Alle Themen sind im Glossar einsehbar.

Der digitale Beteiligungsprozess

Im Juni 2025 haben wir österreichweit alle Schulleitungen sowie das gesamte Bundesschulpersonal informiert. Zusätzlich haben wir alle Bildungsdirektionen, die Pädagogischen Hochschulen und das Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) kontaktiert, mit der Bitte, den Aufruf zum digitalen Beteiligungsprozess an ihre Mitarbeitenden und im Fall der Bildungsdirektionen an das Landesschulpersonal weiterzuleiten. Die breite Öffentlichkeit haben wir außerdem über Social Media, LinkedIn und wichtige Stakeholder informiert. Bis 27. Juni 2025 konnten online Vorschläge eingereicht werden.

Sie können im Glossar A–Z nach dem Thema Ihrer Idee suchen. Dort finden Sie alle Informationen zum aktuellen Bearbeitungsstand sowie zu möglichen weiteren Bewertungs- und Umsetzungsschritten.

Weitere Infos

Es gibt unterschiedliche Meinungen und auch widersprüchliche Vorschläge, zum Beispiel dazu, wie Entlastung an Schulen erreicht werden kann. Deshalb hat Bundesminister Christoph Wiederkehr diesen breit angelegten Beteiligungsprozess gestartet. Unser Ziel ist es, die Stimmen derjenigen einzubeziehen, die von hoher Arbeitsbelastung und Verwaltungsaufwand betroffen sind. So können wir sorgfältig prüfen, welche Maßnahmen wirklich entlasten und gleichzeitig den Schülerinnen und Schülern zugutekommen.

19.000 Rückmeldungen aus der Schulpraxis zeigen eindrucksvoll, wie groß die Bereitschaft zur Mitgestaltung in unserem Bildungssystem ist. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Rund 3.000 Personen haben darüber hinaus ihr Interesse an einer weiteren Mitarbeit im Beteiligungsprozess bekundet. Bei den neun Co-Creation-Workshops in den Bundesländern von Anfang Oktober bis Ende November nahmen insgesamt 1.609 Freiraum-Schafferinnen und -Schaffer teil.

Die Co-Creation-Workshops

Im ersten Schritt haben wir jene Personen eingeladen, die im digitalen Beteiligungsprozess angegeben hatten, dass sie weiterhin aktiv mitarbeiten möchten. Im zweiten Schritt haben die Bildungsdirektionen zusätzliche Einladungen innerhalb ihres Bundeslandes versendet. Grundsätzlich konnte jede interessierte Person am Co-Creation-Workshop (nach dem First-come-first-served-Prinzip) anmelden. Der Link war öffentlich verfügbar über die Website von „Freiraum Schule“. Die Co-Creation-Workshops richteten sich an Lehrpersonen, Schulleitungen und weiteres Schulpersonal sowie an Personen aus anderen Bildungseinrichtungen.

Weitere Infos

Weitere Beteiligung

Mit Jänner 2026 begann die Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Einige Schritte können zeitnah realisiert werden, während andere aufgrund notwendiger Vorbereitungen oder gesetzlicher Vorgaben mehr Zeit in Anspruch nehmen, bevor sie in Kraft treten. Für die Evaluierung sowie die Kommunikation der Maßnahmen beziehen wir jene Personen ein, die im Juni 2025 Impulse und Ideen eingebracht haben. Wenn Sie aktiv an diesem Prozess mitarbeiten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an freiraumschule@bmb.gv.at und geben Sie das Thema an, zu dem Sie sich weiter einbringen wollen. Sie werden anschließend in den entsprechenden Verteiler aufgenommen.

„Freiraum Schule“ ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kultureller Wandel im Bildungssystem. Dabei muss der Prozess vor allem auch aus der Praxis herausgetragen werden. Die ersten Maßnahmen, bei deren Erstellung die Schulpraxis maßgeblich beteiligt war, werden in den nächsten Quartalen umgesetzt. Gleichzeitig sollen Feedbackschleifen mit der Schulpraxis sicherstellen, dass Maßnahmen nicht nur beschlossen, sondern auf ihre Wirksamkeit im Schulalltag überprüft werden.

Weiterführende Informationen

Von 19. bis 21. August 2025 fand ein Strategie-Workshop mit Bildungsminister Wiederkehr und Lehrkräften, Schulleitungen und weiteren Expertinnen und Experten aus der Schulverwaltung statt. In diesem Workshop wurden die eingebrachten Themen aus dem digitalen Beteiligungsprozess vertiefend diskutiert sowie erste Vorschläge an Maßnahmen ausgearbeitet, die Schulen schnell und nachhaltig entlasten.

Bildungsminister Wiederkehr wird von einem hochkarätigen Gremium aus Expertinnen und Experten des Schulsystems unterstützt, die Ihre Vorschläge bearbeiteten. Ab 2026 finden zweimal jährlich Treffen statt. Folgende Personen sind Teil des Gremiums:

Karl Fritthum, Bildungsdirektor Niederösterreich
Andrea Fürnkranz, Lehrerin
Josef Fürst, Schulqualitätsmanager
Jörg Hopfgartner, Schulleiter 
Ilkay Idiskut, Lehrerin
Paul Kimberger, Gewerkschaft Pflichtschulen 
Robert Kugler, Vorsitzender Zentralausschuss für die beim Bundesministerium
für Bildung und den nachgeordneten Dienststellen verwendeten Bundesbediensteten
Alfred Lehner, Bildungsdirektor Burgenland
Alexandra Mattle, Leiterin Präsidialbereich Bildungsdirektion für Vorarlberg
Doris Pfingstner, Schulleiterin 
Arno Langmeier, Leiter Präsidialbereich Bildungsdirektion für Wien
Isabella Zins, Schulleiterin

Folgende Beraterinnen und Berater begleiteten den Bundesminister außerdem während dem Start des Beteiligungsprozesses:

Stefan Brauckmann-Sajkiewicz, Universität Klagenfurt
Beatrix Karl, Pädagogische Hochschule Steiermark
Robert Klinglmair, Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
Christiane Spiel, Universität Wien 
Andreas Salcher, Bildungsberater
Andreas Schleicher, OECD

Ihre Frage war nicht dabei? - Kontaktieren Sie freiraumschule@bmb.gv.at